Antoni Chrono Magazin

Magnetisierung und Gangabweichung bei Uhren erkennen

Wie sich ein magnetisiertes Werk von anderen Ursachen einer Gangabweichung unterscheiden lässt

Autor
Robert Nachama
Veröffentlicht
Veröffentlicht 30. Juli 2026
Aktualisiert
Aktualisiert 12. September 2026
Lesezeit
15 Min. Lesezeit
Markenneutrales mechanisches Uhrwerk bei einer sorgfältigen technischen Werkstattprüfung
Foto: Antoni Chrono

Wenn die Uhr plötzlich davonläuft

Ein magnetisiertes Uhrwerk kann pro Tag mehrere Minuten vorgehen, in einzelnen Fällen bleibt es ganz stehen. Die internationale Norm ISO 764 setzt die Schwelle für eine als magnetisch widerstandsfähig geltende Armbanduhr bei 4.800 A/m an, was etwa 60 Gauß entspricht. Ein handelsüblicher Magnetverschluss an einer Handtasche liegt darüber, ein Tablet-Cover ebenfalls.

Typisch ist der Sprung: Eine Uhr, die über Monate zwischen plus zwei und plus sechs Sekunden am Tag lag, zeigt nach einem Wochenende plötzlich vier Minuten Vorgang. Genau dieser Sprung ist das brauchbarste Indiz, denn Verschleiß und Ölalterung schleichen sich über Monate ein. Wer stattdessen nur feststellt, dass die Uhr ungenau geht, hat noch keine Information gewonnen.

Die Reihenfolge entscheidet über die Kosten. Wer zuerst beobachtet und protokolliert, kann Magnetisierung binnen einer Woche wahrscheinlich machen oder ausschließen. Wer zuerst eine Revision beauftragt, bezahlt eine Komplettzerlegung für ein Problem, das der Entmagnetisierer in zehn Sekunden erledigt hätte. Umgekehrt gilt das genauso: Wer alles auf den Magneten schiebt, übersieht eine gebrochene Unruhwelle.

Uhrwerk in der Werkstatt bei der Gangkontrolle
Gangmessung in mehreren Lagen. Foto: Antoni ChronoFoto: Antoni Chrono

Zwei Verläufe im Vergleich

Fall eins: Eine Dreizeigeruhr mit Automatikwerk, Papiere von 2019, letzte Revision laut Rechnung im Frühjahr 2023. Der Träger notiert seit Jahren grob den Gang, zuletzt plus drei Sekunden am Tag. Nach einer Woche mit täglicher Arbeit an einem Laptop mit magnetischem Ladeanschluss zeigt die Uhr plus zwei Minuten und vierzig Sekunden pro Tag, und zwar in jeder Lage gleich stark. Der Sprung fiel mit einer Nutzungsänderung zusammen, die Abweichung ist einseitig und groß. Das spricht für ein Magnetfeld.

Fall zwei: Ein Handaufzugswerk aus zweiter Hand, ohne Serviceunterlagen, laut Vorbesitzer angeblich vor kurzem revidiert. Die Uhr läuft am ersten Tag nach Vollaufzug plus fünf Sekunden, am zweiten Tag minus zwanzig, in der Nacht liegend deutlich stärker daneben als aufrecht stehend. Hier verschiebt sich der Gang mit dem Aufzugszustand und mit der Lage. Das deutet auf nachlassende Amplitude, also auf Öl, Verschleiß oder eine schwächelnde Zugfeder. Ein Entmagnetisierer ändert daran nichts.

Der Unterschied lässt sich ohne Zeitwaage grob erfassen. Magnetisierung zeigt sich meist als starker, gleichmäßiger Vorgang in allen Lagen, weil die Spiralwindungen aneinanderhaften und die schwingende Länge verkürzen. Mechanische Ursachen zeigen sich als Streuung: mal vor, mal nach, je nach Lage und Restaufzug. Wer beides notiert, hat schon den halben Befund. Was die Uhr im Verlauf von Wasser, Stößen und Magnetfeldern abbekommen hat, erklärt oft mehr als das Datum der letzten Revision.

Fünf Tage Gangprotokoll

Ein belastbares Protokoll braucht Disziplin und eine Funkzeitreferenz. Fünf Tage genügen, sieben sind besser. Wichtig ist, dass jeden Tag zur gleichen Uhrzeit abgelesen wird, sonst mischt sich die Uhrzeit der Ablesung in die Abweichung.

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    Stellen Sie die Uhr nach einer: Stellen Sie die Uhr nach einer Funk- oder Netzzeitquelle sekundengenau und notieren Sie Datum und Uhrzeit.
  2. 2
    Lesen Sie fünf Tage lang immer: Lesen Sie fünf Tage lang immer zur selben Uhrzeit ab und notieren Sie die Abweichung in Sekunden.
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    Halten Sie täglich fest, wie lange: Halten Sie täglich fest, wie lange die Uhr getragen wurde und in welcher Lage sie nachts lag, etwa Zifferblatt oben oder Krone links.
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    Vermerken Sie bei Handaufzug den Zeitpunkt: Vermerken Sie bei Handaufzug den Zeitpunkt des Aufziehens, bei Automatik ungefähre Tragezeit und ob die Uhr zwischendurch stehen blieb.
  5. 5
    Notieren Sie mögliche Magnetquellen der Woche: Notieren Sie mögliche Magnetquellen der Woche: Laptop, Tablet-Cover, Kopfhörer, Lautsprecher, Werkzeug mit Magnetgriff, medizinische Untersuchungen.
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    Lassen Sie nach Abschluss des Protokolls: Lassen Sie nach Abschluss des Protokolls einen Entmagnetisierdurchgang beim Uhrmacher durchführen und wiederholen Sie das Protokoll unverändert weitere fünf Tage.

Der zweite Durchgang ist der eigentliche Test. Fällt die Abweichung danach in den Bereich zurück, den die Uhr vorher hatte, war das Magnetfeld die Ursache. Bleibt sie, ist die Diagnose weitergerückt und die Werkstatt kann gezielt an Amplitude und Abfallfehler messen, statt ins Blaue zu zerlegen.

Tabelle horizontal wischen

BeobachtungSpricht eher fürNächster Schritt
Plötzlicher Vorgang von Minuten pro Tag, in allen Lagen ähnlichMagnetisierungEntmagnetisieren, danach Protokoll wiederholen
Gang wandert mit dem Aufzugszustand, zweiter Tag deutlich schlechterAmplitudenverlust durch Öl oder VerschleißZeitwaagenmessung mit Amplitude und Abfallfehler
Große Unterschiede zwischen liegend und hängendLagenfehler, Unwucht, ZapfenschadenWerkstattprüfung, keine Selbstversuche
Uhr geht nach einem Sturz unregelmäßig oder gar nichtStoßschaden an Unruhwelle oder StoßsicherungUhr stehen lassen, zeitnah zum Uhrmacher
Beschlagenes Glas, Rost am Zeigerfuß, träger GangFeuchtigkeit im GehäuseSofort öffnen lassen, nicht weitertragen
Abweichung von wenigen Sekunden, seit Jahren konstantNormale ToleranzNichts tun

Was Foren falsch verallgemeinern

In Sammlerforen wird oft behauptet, moderne Uhren mit Siliziumspirale oder Nickel-Phosphor-Legierungen seien grundsätzlich magnetsicher. Das gilt für die Spirale, allerdings besteht ein Werk aus weit mehr Stahlteilen: Anker, Ankerrad, Wellen, Federn im Aufzug. Eine Uhr mit unempfindlicher Spirale kann trotzdem magnetisch werden, sie zeigt es nur seltener als dramatischen Vorgang. Kurz: Werbeaussagen zur Antimagnetik beschreiben ein Bauteil. Eine Immunität des ganzen Werks folgt daraus nicht.

Der zweite verbreitete Fehlschluss betrifft die Selbsthilfe. Entmagnetisiergeräte kosten wenig und werden gern als Hausmittel empfohlen. Falsch bedient, also zu langsam entfernt oder mehrfach im Feld geschaltet, hinterlässt ein solches Gerät eine Restmagnetisierung, und bei Uhren mit Datumsmechanik oder empfindlicher Anzeige kann die Prozedur unbemerkt Schaden anrichten. Der Kostenvorteil verschwindet in dem Moment, in dem die Werkstatt den Zustand erst wieder herstellen muss.

Drittens: Die Aussage, eine Uhr sei kürzlich revidiert worden, taugt ohne Beleg nichts. Sie ist eine Behauptung des Vorbesitzers, bis eine Werkstattrechnung mit Datum, Leistungspositionen und Kaliberangabe vorliegt. Wer sich mit den Angaben auf Rechnung und Garantiekarte schwertut, findet in der Systematik von Referenz, Seriennummer und Kaliber die Anhaltspunkte, mit denen sich eine Serviceangabe überhaupt prüfen lässt.

Uhrendokumente, Garantiekarte und Serviceunterlagen auf einem Tisch
Serviceunterlagen sagen mehr über den Werkszustand als jede mündliche Zusicherung. Foto: Antoni ChronoFoto: Antoni Chrono

Magnetquellen im Alltag

Die meisten Magnetisierungen entstehen am Schreibtisch. Lautsprecher, magnetische Tablet-Hüllen, Ladeschalen, Kopfhörerbügel und Werkzeug mit Magnetgriff sitzen genau dort, wo das Handgelenk stundenlang aufliegt. Entscheidend ist der Abstand, denn die Feldstärke fällt mit der Entfernung steil ab.

Abstand statt Angst

Legen Sie die Uhr über Nacht nicht auf oder neben Lautsprecher, Ladeschale oder Tablet-Cover. Ein Abstand von etwa 20 Zentimetern reicht bei Alltagsgeräten in der Regel aus, um eine relevante Aufmagnetisierung zu vermeiden.

MRT ist kein Alltagsfall

Nehmen Sie eine mechanische Uhr niemals mit in den Untersuchungsraum eines Magnetresonanztomografen. Die dort wirkenden Felder liegen um Größenordnungen über allem, was Alltagsgeräte erzeugen, und können neben der Magnetisierung auch mechanische Schäden verursachen.

Nach einem Sturz nicht weiterlaufen lassen

Wenn die Uhr nach einem Stoß hörbar unregelmäßig läuft oder die Sekunde stockt, ziehen Sie die Krone und lassen Sie die Uhr stehen. Ein beschädigter Unruhzapfen zerstört bei weiterem Betrieb Lagersteine, und aus einer kleinen Reparatur wird eine große.

Standpunkt

Was die Beobachtung hergibt

Die Lage ist unspektakulär: Magnetisierung erklärt einen Teil der plötzlichen Gangabweichungen, und sie ist der billigste Teil. Wer die Automatikuhr aus Fall eins nach dem Entmagnetisieren erneut fünf Tage protokolliert und wieder bei plus drei Sekunden landet, hat für den Preis einer kurzen Werkstattprüfung eine Revision vermieden. Das ist kein Kunststück, es setzt nur voraus, dass jemand vorher aufschreibt, was die Uhr tut.

Die verbreitete Forenhaltung, jede Abweichung sei zuerst ein Magnetproblem, trägt trotzdem nicht. Sie erklärt weder wandernde Gangwerte bei nachlassendem Aufzug noch große Lagendifferenzen, und sie verschleppt echte Schäden. Ebenso wenig überzeugt das Gegenteil, wonach eine gute Uhr im Alltag ohnehin nichts abbekommt. Kurz: Die Abweichung selbst ist der Datenpunkt, der Verlauf ist das Argument.

Eine Zahl gehört noch dazu. Chronometerzertifizierte Werke werden im Mittel auf minus vier bis plus sechs Sekunden pro Tag geprüft, allerdings am unverbauten Werk unter definierten Bedingungen. Am Handgelenk, mit realer Tragezeit und realer Nachtlage, sind spürbar andere Werte normal. Wer eine Uhr wegen fünf Sekunden Vorgang zur Regulierung gibt, kauft sich eine Werkstattrechnung für ein Verhalten innerhalb der Spezifikation.

Wo die Werkstatt übernimmt

Selbst klären lässt sich alles, was ohne Öffnen des Gehäuses sichtbar wird: der Verlauf über Tage, die Abhängigkeit von Lage und Aufzug, der Zusammenhang mit einer neuen Magnetquelle, das Datum der letzten belegten Revision. Diese vier Angaben nimmt jede Werkstatt dankbar entgegen, weil sie Messzeit sparen.

  • Lassen Sie das Gehäuse nur vom Uhrmacher öffnen, weil jedes Öffnen die Dichtungslage verändert und eine anschließende Dichtheitsprüfung nötig macht.
  • Fordern Sie bei der Annahme eine Zeitwaagenmessung mit Amplitude und Abfallfehler in mehreren Lagen an, damit ein Ausgangswert dokumentiert ist.
  • Fragen Sie ausdrücklich, ob zuerst entmagnetisiert und nachgemessen wird, bevor eine Zerlegung angesetzt wird.
  • Verlangen Sie vor der Freigabe einen schriftlichen Kostenvoranschlag mit getrennten Positionen für Diagnose, Regulierung und Revision.
  • Bestehen Sie darauf, ausgetauschte Teile zurückzuerhalten oder zumindest auf der Rechnung benannt zu sehen.

Die Grenze verläuft dort, wo eine Aussage nur mit offenem Werk möglich ist. Amplitude, Abfallfehler, Zustand der Stoßsicherung, Rost an Stahlteilen, Zustand der Zugfeder: dazu lässt sich von außen nichts Belastbares sagen. Wer die Positionen eines Angebots lesen und vergleichen will, findet in der Aufschlüsselung von Kostenvoranschlägen für den Service die üblichen Posten und ihre Bedeutung.

Vom Protokoll zur Werkstatt

Der nächste Schritt ist das Protokoll, nicht der Anruf. Fünf Tage Ablesung zur gleichen Uhrzeit, dazu Trageweise, Nachtlage und die Magnetquellen der Woche, ergeben eine Grundlage, mit der eine Werkstatt gezielt beginnen kann. Erst danach wird der Termin sinnvoll, und erst danach lässt sich ein Kostenvoranschlag beurteilen, weil klar ist, worauf er antworten soll.

Für Mitglieder übernimmt ChronoService die Vorbereitung dieses Wegs: Zustand und Beobachtungen werden vor der Abgabe zusammengeführt, sodass der Auftrag mit einem Ausgangswert startet statt mit einer allgemeinen Beschwerde über Ungenauigkeit. Was dabei sinnvoll erhoben wird, steht in der Übersicht zu ChronoService.

Beratungssituation mit Uhr und Unterlagen auf dem Tisch
Vor dem Werkstatttermin zählt, was dokumentiert ist. Foto: Antoni ChronoFoto: Antoni Chrono

Häufig gestellte Fragen

Erkennt man Magnetisierung mit einer Kompass-App?
Nur begrenzt. Der Magnetometersensor eines Telefons schlägt aus, wenn ein deutliches Restfeld vorliegt, doch ein Werk lässt sich schon von Feldstärken stören, die den Sensor kaum bewegen. Ein positiver Ausschlag hat damit Aussagekraft, ein ruhiger Zeiger beweist nichts. Belastbar wird die Sache erst, wenn der Uhrmacher entmagnetisiert und den Gang danach in mehreren Lagen nachmisst.
Ja, wenn auch seltener. Der übliche Effekt ist ein kräftiger Vorgang, weil verklebte Spiralwindungen die wirksame Länge der Feder verkürzen. Setzt sich das Feld dagegen an Anker oder Ankerrad und bremst die Amplitude, läuft die Uhr unregelmäßig oder nach. Ein Nachgang schließt Magnetisierung deshalb nicht aus, verschiebt die Wahrscheinlichkeit aber in Richtung Öl, Lager oder Stoßschaden.
Es kommt darauf an. Der Durchgang selbst dauert Sekunden, den Zeitaufwand macht die Nachmessung auf der Zeitwaage in fünf oder sechs Lagen. Manche Betriebe erledigen beides im Rahmen einer ohnehin anstehenden Kontrolle, andere rechnen es als kurze Bankleistung ab. Verbindlich ist nur der Kostenvoranschlag des Betriebs, der die Uhr auf dem Tisch hat.
Oft weitgehend, allerdings nicht grenzenlos. Ein Innenkäfig leitet das Feld um das Werk herum und verschiebt die Störschwelle deutlich nach oben, was sich bei Fliegeruhren dieser Bauart im Alltag bewährt hat. In der Nähe eines Tomografen hilft auch er nicht, dort gehört die Uhr in den Spind. Und der Käfig kostet den Blick aufs Werk, weil solche Modelle einen Vollboden brauchen.
Nicht unbedingt. Fällt der Gang in den gewohnten Bereich zurück, steht keine weitere Arbeit an. Bleiben zehn bis fünfzehn Sekunden am Tag übrig und stimmt die Amplitude, kann eine Feinregulierung sinnvoll sein. Liegt die Amplitude zu niedrig, verschönert eine Regulierung nur die Zahl auf der Zeitwaage und verdeckt den Zustand von Öl und Lagern.
Oft um mehrere Sekunden pro Tag. Hängende und liegende Lagen ergeben unterschiedliche Werte, weil sich Reibung an den Unruhzapfen und Schwerpunkt der Unruh ändern. Wer die Uhr nachts immer gleich ablegt, kann eine systematische Abweichung teils ausgleichen, etwa Krone oben bei einem Werk, das liegend vorgeht. Wechselt die Ablage täglich, mischt sie sich in jeden Vergleich und das Protokoll taugt nur noch als Stimmungsbild.
Ja, in Einzelfällen. Entscheidend ist, wie weit der Antriebsmotor vom Uhrenhalter entfernt sitzt und ob er abgeschirmt ist; bei einfachen Geräten liegt die Uhr recht nah an der Spule. Über Wochen kann daraus eine messbare Aufmagnetisierung werden. Wer den Verdacht prüfen will, protokolliert eine Woche mit Beweger und eine Woche ohne, bei sonst gleicher Trageroutine.
Nein. Ein Zertifikat belegt Gangwerte, die unter definierten Bedingungen gemessen wurden, und sagt nichts über die Feldstärke, die das Werk erträgt. Antimagnetische Eigenschaften kommen aus dem Material der Spiralfeder und aus der Abschirmung. Das Prüfprotokoll sagt darüber nichts. In Sammlerforen werden beide Angaben regelmäßig vermischt. Wer wissen will, was seine Uhr verträgt, sucht die Angabe in Gauß oder Ampere pro Meter im Handbuch des Herstellers.

Fazit

Der Gang einer mechanischen Uhr ist eine Reaktion auf Lage, Aufzug, Temperatur und Umgebung. Wer das akzeptiert, verliert die Angst vor der Abweichung und gewinnt ein Werkzeug: Erst der Verlauf über Tage macht aus einer Beschwerde eine Diagnose. Magnetisierung ist dabei die dankbarste aller Ursachen, weil sie sich rasch beheben lässt und nichts hinterlässt. Alles, was danach übrig bleibt, gehört einem Uhrmacher gezeigt, bevor es teurer wird.

Quellen

  1. Experiment: Uhr ent: Experiment: Uhr ent
  2. ISO
  3. nomos-glashuette.com: nomos-glashuette.com
  4. Omega: Magnetisierung und Gangabweichung bei Uhren erkennen
  5. Omega: Magnetisierung und Gangabweichung bei Uhren erkennen
  6. Patek Philippe: Magnetisierung und Gangabweichung bei Uhren erkennen
  7. Reddit: Reddit
  8. Rolex: Magnetisierung und Gangabweichung bei Uhren erkennen
  9. tagheuer.com: tagheuer.com
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