Zum Inhalt springen

Frederique Constant ergänzt Lachs und Nachtblau in der Classics Heart Beat

Frederique Constant erweitert die Modellreihe Classics Heart Beat Moonphase Date um eine lachsfarbene und eine nachtblaue Variante im 40-Millimeter-Gehäuse.

Autor
Daria Nachama
Veröffentlicht
08.11.2026
Lesezeit
6 Min.
Extreme Makroaufnahme einer lachsfarbenen Automatikuhr mit sichtbarer Unruh auf Walnussholz und Papier
Bild: Antoni Chrono (KI-generiert)

Neue Zifferblattfarben vorgestellt

Frederique Constant erweitert die Modelllinie Classics Heart Beat Moonphase Date am 23.10.2024 um eine lachsfarbene und eine nachtblaue Zifferblattvariante. Die bestehende silberfarbene Ausführung mit der Referenz FC-335MC4P6 erhält damit im etablierten Edelstahlgehäuse eine farbliche Ergänzung. An der technischen Basis und den Abmessungen nimmt der Hersteller keine Änderungen vor, was die Kontinuität der Kollektion sichert.

Die Fachmedien dokumentieren die offizielle Vorstellung im Herbst. Die Kombination aus traditionellen Komplikationen und farbigen Zifferblättern rückt die klassische Uhrmacherei in einen moderneren Kontext. Diese gestalterische Entscheidung öffnet die formelle Linie für Sammler, die nach einem deutlicheren Kontrast am Handgelenk suchen.

Proportionen im 40-Millimeter-Gehäuse

Das polierte Gehäuse misst unverändert 40 Millimeter im Durchmesser. Ein kratzfestes Saphirglas schließt die Vorderseite ab und schützt das Zifferblatt. Die Flanken fallen gerade ab, während sich die abgerundete Lünette optisch zurücknimmt, um dem Gesicht der Uhr den Vortritt zu lassen. Eine durchgehende Politur gibt dem Edelstahl eine gleichmäßige Reflexionsfläche.

Eine eigene Anprobe lag der Redaktion nicht vor, doch die Pressebilder belegen relativ kurze Bandanstöße. Diese Konstruktion zieht das Modell nah an das Handgelenk und stabilisiert den Sitz. Die Wasserdichtigkeit gibt der Hersteller mit 60 Metern an, was das Gehäuse gegen alltäglichen Wasserkontakt abdichtet. Ein tieferes Eintauchen bleibt bei diesem Wert ausgeschlossen.

Ausschnitt bei zwölf Uhr

Lachs und Nachtblau verändern die Wahrnehmung des Zifferblatts gegenüber der silberfarbenen Referenz deutlich. Die namensgebende Öffnung bei zwölf Uhr legt die Unruh und die Hemmungsgruppe frei. Unterhalb dieses Ausschnitts drehen die Stundenzeiger und Minutenzeiger ihre Kreise, ergänzt durch einen zentralen Datumszeiger. Dieser weist auf eine umlaufende Skala am äußeren Rand.

Bei sechs Uhr sitzt die Mondphasenanzeige. Diese tiefe Integration baut eine direkte Symmetrie zum runden Unruhausschnitt am oberen Rand auf. Der Farbkontrast unterstützt die Ablesbarkeit der hellen oder dunklen Zeiger auf dem jeweiligen Untergrund. Lachs und Nachtblau drängen den stark klassischen Eindruck des silbernen Vorgängers leicht zurück und bringen eine frische Ästhetik in die traditionelle Ausführung.

Kaliber FC-335 im Detail

Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber FC-335. Diese Konstruktion nutzt das Schweizer Sellita SW-200 als Basis und modifiziert es für die offene Unruh sowie die Kalenderanzeigen. Die Ingenieure steuern alle Komplikationen, vom Datum bis zur Mondphase, über eine einzige Aufzugskrone.

Eine solche Integration erleichtert die Justierung spürbar. Diese Konstruktion erfordert jedoch Sorgfalt, um die Mechanik beim Einstellen nicht zu überlasten, was die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bei der Pflege mechanischer Uhren berührt. Die Unruhfrequenz liegt bei 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Dies gewährleistet einen fließenden Lauf der Zentralsekunde.

MerkmalAngabe
Durchmesser40 mm
GehäusematerialEdelstahl
Wasserdichtigkeit60 m
GlasSaphirglas
KaliberFC-335 (Basis Sellita SW-200)
AufzugAutomatik
Gangreserve38 Stunden
Frequenz28.800 A/h

Entwicklung der offenen Unruh

Frederique Constant führte das Design der offenen Unruh im Jahr 1994 ein. Die Marke wollte die Mechanik sichtbar machen, ohne das gesamte Werk zu skelettieren. Die spezifische Kombination mit Zeigerdatum und Mondphase folgte im Jahr 2014 in der Classics-Linie.

Mit den neuen Farben greift der Hersteller aktuelle Branchentrends auf. Die historische Substanz der Linie bleibt dabei vollständig erhalten. Die Preisgestaltung ordnet das Modell weiterhin im Einstiegsbereich mechanischer Komplikationen ein. Die Strategie der Marke zielt darauf ab, klassische Gestaltungsmittel einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Technik und Alltagstauglichkeit

Die Bedienung sämtlicher Kalenderfunktionen über die Krone bleibt ein handfester konstruktiver Vorteil der Modellreihe. Das lachsfarbene Zifferblatt lockert die traditionelle Strenge der applizierten Ziffern und der flächigen Zifferblattgestaltung wohltuend auf. Der nachtblaue Untergrund liefert einen klaren Kontrast für die silberfarbenen Zeiger.

Ein Schwachpunkt liegt in der Gangreserve des älteren Basiswerks. Ein Maß von 38 Stunden zwingt den Besitzer dazu, die Uhr fast täglich zu tragen oder in einen Beweger zu spannen. Legt man die Uhr am Freitagabend ab, bleibt sie vor dem Montagmorgen unweigerlich stehen. Das Neustellen der Mondphase wird bei jedem Wechsel zu einer wiederkehrenden Aufgabe. Die Checkliste vor dem Gebrauchtkauf führt genau solche Kriterien für die Beurteilung der Alltagstauglichkeit an.

Häufig gestellte Fragen

Welche Funktionen bietet die Frederique Constant Classics Heart Beat Moonphase Date?
Das Modell verfügt neben der Zeitanzeige über ein Zeigerdatum und eine Mondphasenanzeige. Das namensgebende Merkmal bleibt der sichtbare Ausschnitt des Zifferblatts bei zwölf Uhr, der die schwingende Unruh freilegt.
Das Automatikkaliber FC-335 baut eine Gangreserve von 38 Stunden auf. Es basiert in seiner Grundkonstruktion auf dem Schweizer Rohwerk Sellita SW-200 und schwingt mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde.
Ja, das Edelstahlgehäuse hält einem Druck von bis zu sechs Bar stand. Das entspricht einer Wasserdichtigkeit von 60 Metern, was das Werk im Alltag zuverlässig gegen Wasserspritzer abdichtet.

Fazit

Frederique Constant belässt die technische Struktur seiner bekanntesten Modellreihe unangetastet und setzt stattdessen auf neue Zifferblattfarben. Lachs und Nachtblau modernisieren das klassische Layout, verlangen dem Träger durch das ältere Basiswerk aber eine regelmäßige Tragegewohnheit ab, um das Einstellen der Kalenderfunktionen zu vermeiden.

Quellen

Artikel teilen
XLinkedIn

Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb der Website. Mit Ihrer Einwilligung nutzen wir zusätzlich Google Analytics, um die Nutzung der Website auszuwerten. Ihre Auswahl können Sie jederzeit unter Cookie-Einstellungen im Footer ändern. Mehr erfahren